Das Fähnlein von Trafoi,

geschrieben vom Autor Christian Röck im Jahre 1937, ist nachwievor eine beliebte und gern gelesene Lektüre. Das Buch handelt von den Geschehnissen des ersten Weltkrieges an der Ortlerfront und beschreibt die authentischen Erlebnisse einer Gruppe von Standschützen und Kaiserjägern.

Zum Inhalt:

"Alpini, Minen und Lawinen gegen eine handvoll Schützen hoch oben in den Ortleralpen! Während an den anderen Fronten der Mensch hinter der Wucht des Materials fast verschwindet, nimmt hier der Krieg wieder seine Urform an: den Kampf Mann gegen Mann. Auf Gletschern, in Felswänden und in Stollen tief unter ewigem Eis fallen diese Bauernkrieger den Feind an, entreißen ihm vieltausendmeterhohe Gipfelstellungen und verteidigen sich auf einsamer Feldwache gegen eine Übermacht, solange ihre Hand die Waffe noch zu halten vermag. Klar und scharf sind die Charaktere dieser kantigen Männer gezeichnet; ihr urwüchsiger Humor bricht selbst in den gefahrvollsten Stunden siegreich durch. Sie stehen hier oben für ihr kleines Stück Heimat, das dicht hinter ihrem Rücken im Tal liegt.
Ein Kriegsbuch ganz eigener Art, schlicht und packend, aus dem zugleich die Schönheit und die Gewalt der Tiroler Natur spricht.
Der Verfasser, selbst Mitkämpfer, weiß so plastisch und echt zu schildern, daß man von Anfang bis zum Ende im Bann der Geschehnisse bleibt."

"Das Buch ist ehrlich und wahr in Darstellung und Empfindung, menschlich und heimattreu in der Gesinnung, und darum wird es im Weltkriegs-Schrifttum stets einen Ehrenplatz bewahren."

  Das momentane Interesse, nicht zuletzt des sich nähernden "Hundert Jahre Erster Weltkrieg" hat am Geschehen an der heimatlichen Front diesen Krieg im Geist der Menschen wieder zum Leben erweckt. Aus diesem Grunde kam der Gedanke für eine Neuauflage auf.
Dieses neue Werk ist in für jedermann lesbarer Schrift geschrieben. Inhalt und Bilder sind dieselben geblieben.
  All denen die an dieser Verwirklichung beigetragen haben, möchte ich an dieser Stelle herzlich danken, besonders dem Provinzverlag und seinen Mitarbeitern.